Solidarische Landwirtschaft zum Mit(fr)essen

... das ist die gegenseitige Unterstützung von Bauern und Konsumenten der Produkte des Bauernhofes zu beiderseitigem Vorteil für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes zur Produktion gesunder und leckerer Lebensmittel. In Deutschland gibt es noch nicht viele solcher Gemeinschaften. Näheres erfahrt Ihr hier.

Bei uns nennen sich die Konsumenten Mit(fr)esser und organisieren sich in Gruppen, den sogenannten Fresszellen.

Die Mit(fr)esser zahlen einen monatlichen Festbetrag an den Bauern und erhalten dafür einen festen Anteil an der Ernte des Hofes. Dazu verpflichten sie sich ein ganzes Jahr. Der Bauer erhält dadurch eine planbares Einkommen mit dem er ein Jahr lang fest rechnen kann. Dadurch entfällt die Abhängigkeit vom volatilen offenen Absatzmarkt.

Die Mit(fr)esser profitieren durch niedrige Preise aufgrund der Direktvermarktung und den hochwertigen frischen und gesunden Produkten eines regionalen Bio-Hofes. Das Gebaren des Hofes kann durch die Konsumenten mitbestimmt und beeinflusst werden, zum Beispiel in der Anbauplanung.
Solidarische Landwirtschaft ermöglicht den Konsumenten außerdem, die Möglichkeit, sich zu vergewisser wie und wo ihre Lebensmittel gewachsen sind. Nebenbei entgehen sie auch den zunehmenden Zwängen der Bio-Großhändler die vermehrt keine regionalen Produkte mehr anbieten können und wollen.

Gute und schlechte Ernten werden von Konsument und Produzent geteilt und damit das Betriebsrisiko auf viele Schultern verteilt.

Wir haben derzeit 70 von 100 zur Vergabe stehenden Ernteanteilen vergeben. Das macht ca. 90 Menschen/Familien, die sich mit uns solidarisieren und so ihr Gemüse beziehen. Der Hof liefert einmal pro Woche (Freitags) an die Verteilzentren der Fresszellen aus.

Aktuell gibt es die folgenden Fresszellen im Raum Chemnitz:

Weitere Informationsquellen und Anschlussmöglichkeiten für potentielle Mit(fr)esser:

Fühlt Euch eingeladen! Wir haben noch etwas Platz in unserer "Fressgemeinschaft".